Stand des Dossiers · Institutionelle Fakten

Wo steht das Dossier?

Was entschieden ist und was noch aussteht. Diese Seite unterscheidet zwischen getroffenen Entscheiden und nächsten Schritten und wird nach jeder Parlamentssession aktualisiert.

Illustrationsbild: Das Bundeshaus in Bern an der Aare
Illustrationsbild, mit KI generiert oder bearbeitet · Bildnachweise

Die Schritte auf einen Blick

  1. Unterzeichnung2. März 2026, BrüsselErledigt
  2. Botschaft an das Parlament13. März 2026Erledigt
  3. Kommissionen und AnhörungenAb Ende März 2026Erledigt
  4. Ständerat (1. Teil)Stabilisierung, Gesundheit, Lebensmittelsicherheit · 28. Sept.–1. Okt. 2026Erledigt
  5. Ständerat: StromWintersession 2026Nächster Schritt
  6. NationalratBeratung des gesamten PaketsAusstehend
  7. Differenzen und SchlussabstimmungenBeide Kammern müssen denselben Text verabschiedenAusstehend
  8. VolksabstimmungObligatorisches oder fakultatives Referendum je nach endgültigem EntscheidAusstehend
  9. InkrafttretenNach der Ratifizierung durch die Schweiz und die EUAusstehend
Warum die Art des Referendums zählt: Bei einem obligatorischen Referendum braucht das Paket die Mehrheit des Volkes und der Kantone. Bei einem fakultativen Referendum findet eine Abstimmung nur statt, wenn 50 000 Unterschriften zusammenkommen, und das Volksmehr genügt. Der Ständerat hat für den Teil Stabilisierung das Volks- und Ständemehr gewählt; der Nationalrat muss sich noch äussern. Siehe Glossar.

Die detaillierte Chronologie

Vom Neuesten zum Ältesten.

28. September–1. Oktober 2026

Beratung im Ständerat

Der Ständerat hat die Beratung des Teils «Stabilisierung» abgeschlossen und die Abkommen über die Lebensmittelsicherheit und die Gesundheit genehmigt. Er hat sich für das Volks- und Ständemehr beim Teil Stabilisierung, ein fakultatives Referendum für die Abkommen über Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie für eine Zuwanderungsabgabe von mindestens 4 000 CHF pro zuziehende Person aus der EU (unselbständig erwerbend, selbständig erwerbend oder nicht erwerbstätig) und von 2 000 CHF pro erwachsene Person im Familiennachzug entschieden. Sie würde auch für Angehörige von Drittstaaten gelten, wenn die Schutzklausel aktiviert wird. Das Stromabkommen soll in der Wintersession beraten werden. Der Nationalrat muss sich noch äussern: Diese Entscheide sind nicht das endgültige Ergebnis des Verfahrens.

Quelle: Schweizer Parlament, Bilanz der Debatte im Ständerat, 1. Oktober 2026

Politischer Kontext 2026

Initiativen und innenpolitische Debatte

Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» wurde in der Abstimmung vom 14. Juni 2026 abgelehnt. Am 12. August 2026 hat der Bundesrat empfohlen, die Kompass-Initiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Diese Entscheide gehören zum politischen Kontext, ersetzen aber nicht die spezifische Prüfung der Bilateralen III.

Offizielle Ergebnisse der Abstimmung vom 14. Juni 2026 · Bundesrat: Empfehlung zur Kompass-Initiative (12.08.2026)

13. März 2026

Der Bundesrat überweist seine Botschaft

Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zum Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» und überweist sie dem Parlament. Das Dossier umfasst die ausgehandelten Abkommen, die Umsetzungserlasse in der Schweiz, Gesetzesanpassungen und Verpflichtungskredite.

Offizielle Quelle: Das Paket Schweiz–EU

2. März 2026

Unterzeichnung der Abkommen

Die Schweiz und die Europäische Union haben die ausgehandelten Abkommen in Brüssel unterzeichnet. Der Bundesrat hat danach am 13. März 2026 seine Botschaft an das Parlament verabschiedet.

EDA — Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU

Was bei jeder Aktualisierung zu prüfen ist

Was diese Chronologie nicht leisten will

Sie sagt das Endergebnis nicht voraus, gibt keine Abstimmungsempfehlung ab und ersetzt die Rechtstexte nicht. Die neuesten Fassungen finden Sie in den offiziellen Quellen unten.

Parlamentarische Begleitung des Dossiers Schweiz–EU · EDA: Beziehungen Schweiz–EU